Interview mit Herrn Giesa

Interview mit Herrn Giesa

Eine Redakteurin unseres Schülerblogs hat sich mit dem neuen Schulleiter getroffen und ihm einige Fragen gestellt.

Hier sind seine Antworten:


Zeigefinger: Zu Beginn erzählen Sie doch etwas über sich!
Herr Giesa: Ich heiße Thomas Giesa, bin verheiratet und habe drei Töchter, die leider schon alle dem Haus sind. Ich wohne jetzt in Eisennach, habe aber schon mal 1994 in Mühlhausen ein Jahr lang gelebt. Außerdem bin ich evangelisch.
Zeigefinger: Was haben Sie denn gemacht, bevor sie hierhergekommen sind?
Herr Giesa: Ich war von 2000 bis letzten Juli Direktor am Martin-Luther-Gymnasium in Eisennach, also über 16 Jahre.
Zeigefinger: Und was haben Sie hier für Aufgaben?
Herr Giesa: Ich kümmere mich um das Gymnasium, die Regelschule und die Grundschule. Ich bin für die Organisation verantwortlich und außerdem versuche ich, mit den Lehrern und Schülern immer in Kontakt zu bleiben. Ich spreche mit Fördervereinen, der Schulstiftung, der Presse und vielen anderen.
Zeigefinger: Also sind Sie dafür da, dass die Schule Tag für Tag gut funktioniert.
Herr Giesa: Ja.
Zeigefinger: Wir Schüler haben ja immer etwas am Schulsystem zu nörgeln. Würden Sie persönlich etwas daran ändern wollen?
Herr Giesa: Als DDR- Schüler habe ich auch viele Veränderungen mitmachen müssen und ich kann sagen, dass die Schule immer fortschrittlicher wird. Ihr habt so viele Möglichkeiten, die unsereins früher nicht hatte. Aber was ich noch ändern würde, wäre, dass wir in allen Bundesländern einen gleichen Lehrplan haben und ein gleiches Bildungssystem.
Zeigefinger: Wo wir bei Veränderungen sind, was haben Sie für einen Eindruck von unserer Schule und wollen Sie jetzt schon etwas ändern?
Herr Giesa: Also ich habe festgestellt, dass ihr Schüler sehr gute Bedingungen zum Lernen habt. Außerdem ist das Kollegium sehr angenehm und ich werde von euch Schülern auch meistens gegrüßt. Und es gibt schon einige Dinge, die schon in der Umbauphase sind. Wir verlegen die Schnupperwochen und die Anmeldungsphase für die 4. Klässler nach hinten.Am 4. November haben wir einen Tag der offenen Tür und die Projektwoche ist weggefallen. Dafür machen wir aber Ende des Jahres ein Schulfest für die Schüler. Auch das Programm der Abi-Schüler bleibt vorhanden.
Zeigefinger: Jetzt geht es wieder um Sie. Wie waren Sie denn so als Schüler?
Herr Giesa: Ich muss zugeben, ich war nicht besonders fleißig, aber wenn mich etwas interessiert hat, habe ich immer zielstrebig gearbeitet. Das, was ich als unwichtig empfand, habe ich eher schleifen lassen.
Zeigefinger: Können Sie uns ein besonders tolles oder traumatisches Erlebnis aus ihrer Schulzeit erzählen, vom Unterricht abgesehen?
Herr Giesa: Traumatische Erlebnisse hatte ich eher weniger, aber was ich besonders mochte, war der Fasching. Ich habe mich allgemein über solche besonderen Feiern gefreut.
Zeigefinger: Was einen Schüler ja brennend interessiert, ist: Wie kamen Sie dann dazu, Direktor zu werden?
Herr Giesa: Direktor war nie mein Traumberuf. Ich wollte anfangs Zahnarzt werden, was leider aus medizinischen Gründen nicht geklappt hat. Dann habe ich Musik gemacht und mich sehr dafür begeistern können und dann kam die Idee, warum mein Wissen darüber nicht weitergeben? Und so bin ich Musiklehrer geworden. Und dann kam eins zum anderen und nun bin ich Direktor.
Zeigefinger: Machen Sie hier dann auch Vertretungsstunden?
Herr Giesa: Demnächst ja.
Zeigefinger: Unsere Redaktion fragt sich natürlich noch, ob Sie schon etwas von unserem Blog gehört oder etwas daraus gelesen haben?
Herr Giesa: Ja, also ich finde es toll, dass es junge Menschen gibt, die einen Schul-Blog schreiben und ich finde ihn sehr gut.
Zeigefinger: Wollen Sie unseren Mitschülern noch etwas zum Schluss mitgeben?
Herr Giesa: Vertretet eure Schule gut!

Allumfassend kann ich persönlich sagen, dass unser neuer Schulleiter ein freundlicher und umgänglicher Mensch ist, dem wir Schüler wichtig sind und dem wir voll und ganz vertrauen können, dass er seine Sache gut macht.
Eure Nora Nelson

 

Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.