Die spinnen, die Amerikaner! – Donald Trump for the win?!

Die spinnen, die Amerikaner! – Donald Trump for the win?!

Er ist überall und dürfte wahrscheinlich auch dem Einen oder Anderen im Sinn geblieben sein – Donald Trump (s. Bild).


Seine Politikvorstellungen lassen tausende Menschen den Kopf schütteln;
was er genau vorhat und wie das in der amerikanischen Politik funktioniert, lest ihr im folgenden Text…

Genau wie in Deutschland wählen die Amerikaner alle vier Jahre – anders als in Deutschland an einem Dienstag. Ebenfalls anders als in Deutschland: die Amerikaner wählen gar nicht selbst. Sie wählen Leute, die für sie wählen. Klingt merkwürdig, ist aber so. Die sogenannten “Wahlmänner” wählen für die Bürger den Präsidenten und alle sind happy – also hoffentlich.
Was passiert denn nun eigentlich, wenn Trump an die Macht kommt?
Das kann man so genau gar nicht sagen. Der Milliardär (Gesamtvermögen: 4 Milliarden US-Dollar) scheint allerdings momentan ziemlich beliebt als Kandidat für die Präsidentschaftswahl; 24% der republikanischen Wähler würden ihm ihre Stimme geben.
Dabei wird Trump gemeinhin eher als Witzfigur dargestellt. So gibt es zahllose Memes, gephotoshoppte Bilder und GIF-Dateien, auf denen der 69-Jährige lächerlich gemacht wird (s. Bild).

Trump scheint das aber nicht zu stören – er predigt fröhlich weiter, ob in Interviews, auf Presseveranstaltungen oder über Twitter; er ist immer ganz vorne mit dabei. So geht er gegen  Kolumnisten vor (@JonahNRO of the once great @NRO #National Review is truly dumb as a rock. Why does @BretBaier put this dummy on his show?”@JonahNRo vom einst großartigen @NRO #National Review ist wirklich blöd wie ein Stein. Warum hat @BretBaier diesen Idioten in seine Show gelassen?”), spielt Beziehungsratgeber (“@katyperry Katy, what the hell were you thinking when you married loser Russell Brand. There is a guy who has got nothing going, a waste!”@katyperry Katy, was zur Hölle hast du dir nur gedacht, als du diesen Verlierer Russell Brand geheiratet hast? Der kriegt doch nichts auf die Reihe, so eine Verschwendung!”) und schreckt auch vor Beleidigungen potentieller Wähler nicht zurück (“Sorry losers and haters, but my I.Q. is one of the highest -and you all know it! Please don’t feel so stupid or insecure, it’s not your fault.” – “Entschuldigung an alle Loser und Hater, aber mein I.Q. ist einer der Höchsten – und ihr alle wisst das! Bitte fühlt euch nicht dumm oder unsicher, es ist nicht eure Schuld.”)
Tatsächlich hat er aber noch gar keine politischen Vorstellungen – zumindest keine konkreten. Es soll Papiere zur Einwanderung geben, soviel verrät er schon Mal, aber alle anderen Fragen lässt er mit einem “Lasst das meine Sorge sein, wenn es so weit ist” unbeantwortet im Raum stehen.
Davon, dass Trump das Internet verbieten will, hat sicher schon der ein oder andere von euch gehört, sei es durch Fernsehnachrichten oder das Internet selbst. Das stimmt auch – allerdings will er nicht das komplette Internet verbieten sondern nur “gewisse Bereiche”, wie er es ausdrückt. Tatsächlich ist er sich in dieser Sache mit Hillary Clinton sogar einig, zumindest einigermaßen. Er will das nämlich nur, um die IS-Propaganda einzudämmen und das wäre nun mal ein wichtiger Punkt, so Trump. Was genau er sonst noch mit Amerika anstellen will, will er zwar nicht verraten, aber immerhin hat er schon immer gerne Interviews geführt und anscheinend hat er auch gerne geschrieben – es gibt nämlich mehrere Bücher von ihm. Die sind aber nicht unbedingt etwas für jeden. “Seine Ideen sind in Teilen wirr und bizarr, andere wiederum sind durchaus interessant. Eines ist Trump mit Sicherheit nicht: berechenbar“, so der SPIEGEL ONLINE. Laut ihm wäre das ja alles gar kein Problem – wenn man ihn denn nur endlich mal ranlassen würde!
Er würde nämlich manches an der amerikanischen Politik ändern; zuerst wäre da die Sache mit China. Der Außenhandelsdefizit (wenn die importierten Waren die exportierten Übersteigen; auch Importüberschuss/ Handelsbilanzdefizit) liegt laut Trump an der günstigen Ware aus Fernost. Also will er Peking den Kampf ansagen – also indirekt. Jedes chinesische Produkt wird aus dem amerikanischen Markt mit 25% besteuert. Genauso gibt es nur amerikanische Jobs; wer seine Arbeitsstelle ins Ausland verlegt bekommt eine 20%ige Strafsteuer. Auch mit Einwanderern hat er so seine Probleme. An der Grenze zu Mexiko soll eine Mauer gebaut und alle kriminellen Einwanderer werden abgeschoben (das würde übrigens 20 Jahre dauern und bis zu 600 Milliarden US-Dollar kosten – schließlich sind derzeit etwa 11 Millionen Immigranten in der USA). Verwirrend, interessant, einfach eine Person für sich; Donald Trump, meine Damen und Herren!

Wie findet ihr Trumps Politikvorstellungen? Sollte er gewählt werden? Denkt ihr, er wird Präsident?
Fragen über Fragen! Schreibt uns doch eure Antworten in die Kommentare (außerdem freuen wir uns natürlich über Feedback :D).

Bis zum nächsten Artikel; VollblutFangirl

Quellen: BilddateiBilddatei2Die besten Beleidigungen von Trump
                 Trumps politische Zielvorstellungen
                 Das Internet verbieten?
Handelsbilanzdefizit
und hier kommt ihr noch zu einem interessanten Text der ZEIT-Online:
ZEIT-Online Artikel

Und jetzt wird er Präsident!

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